Kollektenempfänger

Die Gemeinde leistet mit ihren Kollekten Beiträge an folgende soziale Organisationen:

  • CSPPSC a.s.b.l.

Das Centre Social Protestant CSP (= protestantisches Sozialzentrum) ist das diakonische Standbein unserer Gemeinde in Brüssel. Neben vielfältigen Angeboten (z. B Mittagessen, Kleidung und Möbel) für hilfsbedürftige, mittellose und kontaktarme Menschen engagiert sich das Zentrum speziell in der Flüchtlingshilfe und der Schuldenberatung. Die Aktivitäten werden heute von etwa 20 Sozialarbeitern und 40 ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern getragen. Finanziert wird die als gemeinnütziger Verein (ASBL) ein­getragene Initiative evangelischer Gemeinden vom belgischen Staat, von den Erlösen aus der Kleider­kammer des CSP und zu einem nicht unbeträchtlichen Teil aus Kollekten unserer und anderer evange­lischer Gemeinden.

 Website : www.csp-psc.be

Kontakt: CSP – Rue Cans 12 – 1050 Bruxelles – Tel. 02 512.80.80 – email : csp.psc@skynet.be

  • Adeste – Opération Thermos – Kommt zur Wärme

Adeste Thermos vereint Menschen verschiedenster Herkunft, die sich zum Ziel gesetzt haben, in den Wintermonaten regelmäßig eine Mahlzeit an Obdachlose, Arbeitslose, Menschen in Not auszuteilen. Die Speisung findet an der Gare Centrale in Brüssels Innenstadt statt und wird organisiert, unterstützt und durchgeführt von freiwilligen Helfern. Die hierfür nötigen Lebensmittel werden von Geschäften oder Privat­personen gestiftet oder stammen aus Spendenfonds und Sponsorengeldern. Wir beteiligen uns gemeinsam mit der katholischen Gemeinde St. Paulus an der Aktion.

Website:  www.thermos-asbl.be

Kontakt: Antje Willenbrink-Haag (Gruppenleiter) – Tel. 0472 305920 – email: adeste.thermos(at)gmail.com

  • ASF (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste)

ASF Belgien organisiert Friedensdienste in Belgien und unterstützt freiwillige Helfer aus Belgien, die Ihren Friedensdienst in Deutschland leisten wollen.

Die Dienste in Belgien sind für die Dauer von 12 Monaten angelegt. Die ASBL koordiniert verschiedene Freiwilligendienste in unterschiedlichsten Projekten in Flandern, Brüssel und Wallonien.

Derzeit gibt es 14 deutsche Freiwillige, die ihren Friedensdienst in Belgien leisten. Sie arbeiten in sozialen, ausbildenden und historischen Projekten. Darüber hinaus unterstützen sie d Freiwilligen aus Belgien, die in Deutschland Ihren Dienst antreten möchten.

ASF Belgien organisiert Workshops über die Geschichte und Erinnerung sowie Lesungen und andere Aktivitäten.

 Website: www.servicedepaix.be

Kontakt: ASF Belgique asbl Service de paix – Rue Joseph II 174 – 1000 Bruxelles –

Tel: 02 234 68 27 – email : belgien(at)asf-ev.de

  • Dr. Yasse (Centre Belge pour Infirmes Moteurs Cerebraux, C.B.I.M.C.)

Hinter dem Empfänger „Dr. Yasse“ verbirgt sich ein in Brüssel gelegenes Zentrum für Kinder, die bei der Geburt eine Schädigung des Gehirns erlitten haben und aufgrund dieser Behinderung ein spezielles Rehabilitationsangebot benötigen. Eine individuell zugeschnittene Betreuung der Kinder in Bezug auf Therapie, Ausbildung, soziale und kulturelle Aktivitäten soll ihnen ein späteres unabhängiges Leben in der Gesellschaft ermöglichen. In dem Zentrum werden pro Jahr 35-40 Kinder betreut. Die finanzielle Unter­stützung des CBIMC durch Kollekten unserer Gemeinde besteht bereits seit Jahrzehnten und kommt ins­besondere  der Ausstattung des Zentrums zugute.

Das C.B.I.M.C. ist werktags von 7.45 bis 17.15 Uhr geöffnet.

Websitewww.cbimc.be

Kontaktperson: Thérèse Pierson, C.B.I.M.C. –
Rue Père Eudore Devroye, 14 – 1040 Brüssel – Tel.: 02 735.45.03

  • Infirmiers de Rue ASBL

Kollektenempfänger für alle ökumenischen Gottesdienste, zunächst 2 Jahre (bis Früh­jahr 2018)

Die ASBL wurde im Januar 2008 gegründet. Ihre Mitarbeiter kümmern sich um Obdachlose in Brüssel. Sie suchen die Menschen auf der Straße auf und bieten kostenlose hygienische und pflegerische Versorgung an. Sie begleiten und vermitteln anschließend auch Kontakte für medizinische Versorgung, zu Sozial­diensten und anderen administrativen Behörden. Ziel ist es, den Menschen die Reintegration in die Gesell­schaft zu ermöglichen. Infirmiers de rue hat 16 festangestellte Mitarbeiter und ca. 20 ehrenamtliche Helfer.

Website: www.infirmiersderue.org

Kontakt : Asbl Infirmiers de rue 80/4  Rue de la Caserne -1000 Brussels – Tel.:02 265 33 00 –

email : info(at)idr-sv.org

  • Legae

Legae ist eine gemeinnützige Organisation in Winterveld in Südafrika und hat sich die Fürsorge, Förderung und Ausbildung von Waisenkindern, Straßenkindern und an Aids erkrankten Kindern und Jugendlichen zur Aufgabe gemacht.

Der Name „Legae“ stammt aus der Sprache Sesotho und bedeutet so viel wie „Heimat“ oder Zuhause“

Website: www.legae.org

Kontakt: Legae e. v. – Hauptstraße 11 – 71720 Oberstenfeld-Gronau – info@legae.org

  • Tiflis/Georgien

Die Gemeinde in Tiflis umfasst 350 eingeschriebene Personen. Neben Gottesdiensten, Sonntagsschule und Gemeindekreisen engagiert sich die Gemeinde mit einer Diakoniestation und einer Suppenküche so­wie einem Altenheim in dem immer noch armen Land. Die Hälfte der Gemeindemitglieder besteht aus Menschen mit georgischem, russischem, ukrainischem und armenischem Hintergrund. Die andere Hälfte sind Nachfahren schwäbischer Pietisten, die Anfang des 19. Jahrhunderts in den Kaukasus ausgewandert waren. Nach schweren Zeiten unter dem kommunistischen Regime blühte das Gemeindeleben wieder auf, als das Ehepaar Hummel die Versöhnungskirche gründete und selbst nach Tiflis zog. Unsere Spenden tragen zum Erhalt der dortigen Arbeit bei. Ein Euro Spende genügt, um einen Bedürftigen einen Tag lang zu ernähren. Mit ständig steigenden Lebensmittelpreisen und Renten, die oft nur 18 Euro im Monat betragen, wissen viele Menschen nicht, wie sie ihr Überleben  sichern sollen.

Der Pastor der Gemeinde, Hans-Joachim Kiderlen, ist regelmäßig zu Gast in der Emmausgemeinde und berichtet von seiner Arbeit.

Website: www.ev-luth-kirche-georgien.de

 

Die Emmausgemeinde als Kollektenempfängerin:

Neben den  Kollekten der Gemeinde für die sozial tätigen Organisationen wird auch für die  eigene Gemeinde  regelmäßig  im Gottesdienst gesammelt.

Wir erhalten keine Kirchensteuern wie die Gemeinden in Deutschland und müssen die Kosten für unsere Pfarrer, das Personal sowie für unser Gebäude selbst aufbringen. Besonders in den Jahren 2011, 2012 und im Jahr 2016 sind erhebliche Kosten für die notwendige Gebäudesanierung entstanden, die nur durch Spenden und  Kollekten zu finanzieren waren. Jedes Jahr stehen weitere  Sanierungsmaßnahmen an.