Foto: Friedrichs

Renovierung in Emmaus

Im ersten Halbjahr 2016 wurden in unserem Gemeindezentrum etliche größere Arbeiten durchgeführt.

Es fällt schwer, eine Gewichtung vorzunehmen. Für unsere Pfarrer hat natürlich die Renovierung ihrer Wohnung besondere Bedeutung und für alle, die die Bibliothek gerne nutzen und vor allem für alle, die dort arbeiten, ist deren Renovierung und der Wanddurchbruch im Foyer, der einen einfacheren Zugang zur Bibliothek öffnet, eine Freude.

Dass die Pfarrer Weißer Ende April aus-, die neuen Pfarrer Koßmann Mitte Juli einzogen, ließ gut zwei Monate Zeit für die Durchführung der Arbeiten. In der Pfarrwohnung war viel zu tun: Auswechseln der meisten Fenster, Streichen und Verputzen, Renovierung der Dusche, Erneuerung des Fußbodens in zwei Räumen, und kleinere Arbeiten wie das Auswechseln der Rutschkanten an  einigen Treppenstufen, Rohrverkleidungen, Wechseln von Waschbecken, Streichen von Heizkörpern …

Wer wollte, konnte im Mai die Pfarrwohnung anschauen und sich von den Planungen und der Notwendigkeit und Berechtigung der vorgesehenen Arbeiten ein Bild machen.

Die Renovierung der Bibliothek war seit einigen Jahren notwendig: sie ist in Kellerräumen untergebracht, deren Außenwände feucht sind. Und als bei einem starken Regen Wasser durch die Außentüren eindrang, wurde die Sanierung unabweisbar. Es wurde nun auf einen neuen, isolierten Estrich ein Kachelboden verlegt und die Außenwand erhielt einen Feuchtesperrverputz.

Außerdem wurde bei dieser Gelegenheit ein Durchbruch zwischen Foyer und Kellertreppe geschaffen, der einen direkten Zugang zur Bibliothek schafft, sodass niemand mehr durch die Küche gehen muss, und der eine direkte Verbindung von der Küche zum Foyer eröffnet, die sich schon beim normalen Kirchenkaffee   und noch mehr bei Veranstaltungen im Foyer als sehr nützlich erweisen wird. Es sei mir verziehen, wenn ich erzähle, dass ich dies als damaliger Küster der Gemeinde bereits vor 40 Jahren vorschlug. Gut Ding …

In diesem knappen Bericht darf eines nicht fehlen: Der Dank an alle, die geholfen haben.

Geholfen mit „Arbeitseinsatz“ beim Aus-, Um- und Einräumen, mit handwerklicher Hilfe, mit Ratschlägen und Planungshilfen. Dank an das Presbyterium, das rigide Beschlüsse vermied, dem Gebäudeausschuss bei der Durchführung vertraute und ihn tatkräftig unterstützte. Dank aber auch allen, die die Arbeiten in diesem Umfang durch ihre Spenden möglich machten. Der von uns angepeilte Betrag wurde wegen nötiger zusätzlicher Abeiten etwas überschritten. Insgesamt belaufen sich die Kosten aller dieser Arbeiten nach der aktualisierten Endabrechnung vom 5.09.2016 auf
rund 60 000,00 EUR.

Für den Gebäudeausschuss  Reinhard Hoheisel