Lust auf Zukunft

 

„Wo siehst Du die Emmausgemeinde im Jahr 2025?“ – diese Frage hat sich das Presbyterium vor einem Jahr im Rahmen des Zukunftsausschusses gestellt. Die Diskussionen drehten sich um die Kernelemente unserer Gemeinde:

  • die Diakonie – wie sind wir für andere da
  • die Verkündigung – wie können wir Gottesdienste für alle Gemeindemitglieder zugänglich und attraktiv gestalten
  • die Seelsorge – welche Möglichkeiten der seelsorgerischen Begleitung halten wir füreinander bereit
  • die Gemeinschaft – wie begegnen wir uns als Christen, die ihren Glauben in Gemeinschaft leben wollen
  • die christliche Kultur – was bedeutet uns Christ sein im Alltag
  • die mediale Präsenz – wie bleiben wir in Verbindung mit Hilfe der neuen Technologien.

 

Nach diesen Reflektionen zu einem Zukunftsbild unserer Gemeinde haben wir uns an alle Gemeindemitglieder gewandt mit der Frage, wie unsere Gemeinde das geistliche, kulturelle und soziale Zuhause für jede und jeden von uns sein kann.

 „Ich aber werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes;

ich verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewig.“

Psalm 52, 10

 

Der Einladung des Presbyteriums zu einer Zukunftsmatinee am 2. Oktober 2022 sind rund 50 Gemeindemitglieder gefolgt. Konfirmierte der letzten Jahre, Familien und Alleinstehende sowie Seniorinnen und Senioren sind mit viel Elan in einen kreativen Prozess darüber eingestiegen, wie wir

Die „Lust auf Zukunft“ war förmlich zu spüren an jenem Erntedanksonntag als Jung und Alt auf bunten Post-its ihre Ideen aufgeschrieben, an die Fensterscheibe geklebt und zur Diskussion gestellt haben. Dabei haben wir die folgenden drei Fragen in den Blick genommen: (1) wie wollen wir unser frisch renoviertes Gemeindezentrum nutzen [z.B. Jugendraum für Filmprojekte und Karaoke einrichten; generationsübergreifende Veranstaltungen anbieten; Vortragsreihe zu gesellschaftspolitischen Themen aus christlicher Perspektive organisieren], (2) wie können wir dem Anspruch einer ökologisch und sozial nachhaltigen Gemeinde gerecht werden [z.B. Fahrradladestation bereitstellen; Regenwasserzisterne als Wassersparmaßnahme einbauen; nur regionale und faire Produkte einkaufen] und (3) wie wollen wir mit der Außenwelt über uns und das, was uns wichtig ist kommunizieren [z.B. Begrüßungsteam etablieren; neue interaktive Internetseite einrichten; Sichtbarkeit der Gemeinde für die junge Generation in den sozialen Medien erhöhen].

Gemeinsam bauen wir Stück für Stück die Zukunft unserer Emmausgemeinde: im Zusammenhang mit der offiziellen Eröffnung des modernisierten Gemeindezentrums laden wir Ende Januar 2023 alle Gemeindemitglieder ein, anhand eines Fragebogens an diese ersten sehr hoffnungsvollen Zukunftsideen anzuknüpfen. Und wer Lust hat, tatkräftig die Zukunft unserer Emmausgemeinde mitzugestalten, ist herzlich eingeladen sich bei max.abendroth@degb.be zu melden.

Wir freuen uns auf unsere gemeinsame „Reise“ zur Emmausgemeinde im Jahr 2025.

 

Max von Abendroth, Mitglied des Presbyteriums

in Vertretung für den Zukunftsausschuss des Presbyteriums