In den Emmausgesprächen beleuchten wir gesellschaftspolitische Fragen aus christlicher Sicht.
Veranstaltungsort: Evangelisches Gemeindezentrum, Avenue Salomélaan 7, 1150 Woluwe-Saint-Pierre, Einlass: 19.00 Uhr
Wie gerecht handeln wir als Gesellschaft gegenüber denen, die nach uns kommen?
Am 4. März ist es endlich wieder soweit:
Gemeinsam mit Vertreter:innen der EU Institutionen und europäischen Organisationen kommen wir ins Gespräch zu gesellschaftspolitischen Fragen, die uns alle betreffen. Dieses Mal geht es um das Thema Generationengerechtigkeit:
- 90 Milliarden Schulden für die europäische Sicherheit: Wie wirkt sich das auf zukünftige Generationen aus?
- Wie Zukunftsfähig sind unsere Renten- und Sozialversicherungssysteme?
- Wie beinflusst unser Lebensstil heute die Lebensbedingungen für zukünftige Generationen?
Die Leitfrage des Abends ist, wie gerecht handeln wir als Gesellschaft gegenüber denen, die nach uns kommen? Diese Leitfrage soll nicht nur politisch-technisch, sondern auch ethisch, normativ und spirituell ausgelotet werden.
Es geht um Spannungen, Zielkonflikte und Zumutungen – ebenso wie um Chancen für verantwortliches Gestalten. Es geht um ein zentrales Dilemma moderner Politik: Viele politische Entscheidungen erzeugen sofortigen Nutzen, während ihre Kosten zeitlich, sozial oder global verschoben werden. Generationengerechtigkeit wird damit zur Querschnittsfrage demokratischer Politik – gerade in alternden Gesellschaften, unter hohem Transformationsdruck (Klima, Digitalisierung, Geopolitik) und begrenzten öffentlichen Ressourcen.
Diese Fragen diskutieren mit Ihnen, sowie mit folgenden Expertinnen und Experten:
Moderation:
- Maja Bogojevic, Internationale Expertin, European External Action Service
Referent:innen:
- Frank-Dieter Fischbach, Generalsekretär, Conference of European Churches
- Max Uebe, Stellvertretender Kabinettschef, Vizepräsidentin Roxana Minzatu, Europäische Kommission
- Volker Schmitt, Europavertreter, Deutsche Sozialversicherung, DSV
Um Anmeldung wird gebeten: info@degb.be

